Herzblatt auf der Grünen Woche

Am 24. Januar 2018 gingen wir zu Fuß zum Messegelände um auf der Grünen Woche eine Pressekonferenz zum Thema 'Massentierhaltung aufgedeckt' zu besuchen. Als wir in die Halle 3.2 gingen roch es nach Tieren und Kuh.

Als wir uns dann zu der Konferenz versammelten, konnten wir uns noch eine Brezel, einen Apfel und ein Glas Wasser holen.

Dann versammelten sich die vier Podiumsgäste und erzählten uns über sich und ihre landwirtschaftliche Arbeit. Unter den Gästen waren ein Tierarzt, eine Bio-Landwirtin, ein konventioneller Tierhalter und ein Landwirtschaftsstudent. Anschließend konnten wir Schülerreporter unsere Fragen stellen. Die Antworten waren sehr interessant.

So wurde deutlich, dass allen Tieren heute per Gesetz festgeschriebene Bewegungsfreiheit und ausreichend Schlaf- und Futterplätze zur Verfügung stehen müssen, egal wie viele Tiere im Betrieb gehalten werden. Der Schrecken des Begriffes Massentierhaltung hat sich also heute abgeschwächt. Doch erfuhren wir auch, dass die Bauern Medikamente in das Tierfutter mischen, um die Tiere gegen Krankheiten zu impfen, bevor sie diese kriegen. Das hat den Nachteil, dass die Menschen, die das Fleisch essen, mehr und mehr immun gegen Medikamente werden und sie schlechter von Krankheiten geheilt werden können. 800 Tonnen Antibiotika wurde den Tieren letztes Jahr gegeben.

Deswegen essen immer mehr Leute Bio-Fleisch, denn die Bio-Bauern verzichten darauf, gesunden Tieren Medikamente zu verabreichen. Sie nutzen die Möglichkeiten, Tiere ohne Antibiotika gesund zu halten, z. B. schützt Pferdemist gegen Krankheiten.

Danach konnten wir noch frei in der Halle herumlaufen und uns die Trecker, Schweine, Kühe und anderen Sachen angucken.

Luis

   
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